
By Pavle Kraishnik, Account Executive, Advertising at Invenda Group.
Alle zwei Wochen filtere ich die Werbe-Signale, die Ihre Aufmerksamkeit wert sind – und ordne ein, was sie für Media Buyer*innen bedeuten.
Diese Woche sind mir zwei aktuelle DOOH-Meldungen besonders aufgefallen. Die eine zeigt, wo der Markt wächst. Die andere belegt, warum physische und digitale Werbung gemeinsam stärker werden. Zwei unterschiedliche Signale, eine klare Richtung: DOOH gewinnt an Wert, je näher es an den Point of Purchase rückt – und je stärker es sich mit der übrigen Media Journey verbindet.
Was passiert ist: Eine neue US-Marktprognose, die PPC Land aufgreift, sagt für Digital Out-of-Home (DOOH) ein Wachstum von 14,5 % im Jahr 2026 voraus – schneller als jedes andere Werbesegment. Klassisches OOH legt im selben Zeitraum nur 1,5 % zu. Dieselben Daten gehen davon aus, dass In-Store Retail Media zwischen 2025 und 2029 für 55,9 % des gesamten DOOH-Wachstums verantwortlich sein wird.

Mein Take: DOOH ist längst kein Nischenkanal mehr.
Marken und Agenturen, die DOOH weiterhin als ergänzende Position im Mediaplan behandeln, geraten ins Hintertreffen. Das Wachstum kommt von Screens, die nah am Point of Purchase stehen – und dieser Shift verändert alles: Attribution, Audience-Targeting und Kampagnen-ROI.
Für Media Buyer*innen lautet die Frage nicht mehr, ob DOOH in den Mediaplan gehört. Die Frage ist, welche Placements im entscheidenden Moment tatsächlich liefern – und genau da beginnt das eigentliche Gespräch.
Bei der Invenda sitzen wir genau an der Schnittstelle dieses Shifts. Unsere intelligenten Verkaufsautomaten-Screens sind keine passiven Werbeflächen – sie sind Retail-Media-Touchpoints in genau dem Moment, in dem jemand bereit ist zu kaufen. Das ist die 55,9-Prozent-Story in Echtzeit.
Was passiert ist: Ein Trendbeitrag von Advision aus 2026 verweist auf eine Nielsen-Studie, nach der OOH in Kombination mit Mobile eine um 48 % höhere Markenerinnerung erzielt als ein einzelner Kanal allein. Die Kernaussage: 2026 ist das Jahr, in dem physische und digitale Werbung wirklich verschmelzen.

Mein Take: Die 48 % Markenerinnerung sind die Zahl, bei der jede*r Mediaplaner*in kurz innehalten sollte.
In unserer Branche reden wir viel über Reichweite und Impressionen – aber Markenerinnerung ist das, was Kaufverhalten tatsächlich bewegt. Und die Kombination aus einem physischen Screen und einem mobilen Touchpoint erweist sich als eine der wirkungsvollsten Paarungen im modernen Mediamix.
Was mir das zeigt: Die Marken, die gerade gewinnen, entscheiden sich nicht zwischen digital und physisch. Sie verbinden beides. Ein Screen, der an einem Verkehrsknotenpunkt Aufmerksamkeit erzeugt, gefolgt von einem Mobile-Retargeting-Moment, sind nicht zwei separate Taktiken. Es ist eine zusammenhängende Markenerfahrung.
Invenda-Screens sind genau dafür gebaut. Ein intelligenter Verkaufsautomat in einem Bahnhof oder auf einem Universitätscampus ist ein physischer Aufmerksamkeitsmoment mit hoher Wirkung. Kombinieren Sie das mit einem digitalen Follow-up – und Sie haben die Art von Multichannel-Präsenz, die Daten konsistent mit höherer Markenerinnerung und stärkeren Conversions verbinden.
Das Big Picture: Beide Signale weisen in dieselbe Richtung: DOOH gewinnt an Wert, je näher es an den Point of Purchase rückt – und je stärker es sich mit der übrigen Media Journey verbindet. Dieser Kanal wird nicht allein durch Skalierung gewonnen. Er wird durch Screens gewonnen, die Marken helfen, in genau den Momenten präsent zu sein, die eine Kaufentscheidung beeinflussen können.